Letzte Woche erreichte das klinische Team der Luxemburger Parkinson-Studie einen neuen Meilenstein. Zum ersten Mal wurde in Luxemburg Liquor, die Flüssigkeit, die das Gehirn und das Rückenmark umgibt, zu Forschungszwecken entnommen.

Für den Erfolg der Luxemburger Parkinson Studie (NCER-PD) ist Patientenengagement extrem wichtig.

Schon länger ist bekannt, dass es bei der Parkinson-Krankheit in den Dopamin-produzierenden Zellen zu Störungen in dem Mitochondrien (‘Energiekraftwerke’) und den Lysosomen (‘Müllabfuhr’) kommen kann. Doch wie gehören diese beiden Störungen zusammen und warum führen sie zur selben Krankheit?

Parkinson ist eine heimtückische Erkrankung: Wenn sie sich mit den typischen Bewegungsstörungen wie Zittern oder Muskelsteifheit zu erkennen gibt, sind Teile des Gehirns bereits unwiderruflich zerstört. Der Beginn der Erkrankung liegt zu diesem Zeitpunkt häufig schon Jahrzehnte zurück.

Um die Parkinson-Forschung zu verbessern, rekrutiert das Luxembourg Institute of Health "Kontrollpersonen" (die nicht unter der Parkinson-Krankheit leiden) - vor allem Männer über 40 - um klinische Daten und Proben zu erhalten, die mit denen von Patienten verglichen werden können.