Letzten Freitag nahmen Prof. Dr Rainer Klump, Präsident der Universität Luxemburg, Dr. Marc Schiltz, Generalsekretär des Fonds National de la Recherche (FNR) und LCSB-Direktor Prof. Dr. Rudi Balling als Kontrollpersonen (d.h. Menschen ohne Parkinson) an der Luxemburger Parkinson Studie des National Centre for Excellence in Research on Parkinson’s Disease (NCER-PD) teil.

Die Teilnehmer und das klinische Team. Von links nach rechts: Jean-Yves Ferrand, Prof. Dr. Rainer Klump, Géraldine Hipp, Dr. Marc Schiltz, Prof. Dr. Rudi Balling, Alexandra Schweicher, Dr. Pierre Kolber and Prof. Dr. Rejko Krüger.

 

Für die Teilnahme unterzogen sich die Freiwilligen einer dreistündigen Untersuchung, die unter anderem neuropsychologische Tests und eine kleine Blutspende beinhaltet. “Da die Universität stark in dieses Forschungsprogramm eingebunden ist, ist es mir eine große Freude zu seinem Erfolg beitragen zu können,” erklärt Prof. Dr. Klump. “Wir fühlen uns geehrt, dass sich der Präsident der Universität als Kontrollperson für die Studie zur Verfügung stellt,” betonte Prof. Rejko Krüger, klinischer Koordinator der Luxemburger Parkinson Studie. “Damit zeigt er wie wichtig auch die Beteiligung gesunder Menschen an der Forschung ist. Wir hoffen, dies motiviert auch andere Mitarbeiter der Universität an der Studie teilzunehmen.”

Links: Dr. Marc Schiltz und Géraldine Hipp zu Beginn der Untersuchung.
Rechts: Prof. Dr. Rainer Klump und Jean-Yves Ferrand während der Blutspende.

 

Innerhalb der nächsten zwei Jahre gilt es insgesamt 800 Patienten und 800 gesunden Kontrollpersonen für die Luxemburger Parkinson Studie zu rekrutieren. Jeder, der nicht an der Parkinson-Krankheit leidet, kommt als Kontrollperson in Frage. Besonders benötigen die Forscher allerdings momentan die Unterstützung von Männern über 40 Jahren, da die Mehrzahl der Patienten diesen Alters und Geschlechts ist.

“Diese Studie geht uns alle an, nicht nur die Patienten,” sagte Dr. Schiltz und fügt hinzu, dass “der Besuch Dank des sehr professionellen klinischen Teams sehr gut verlaufen sei”. Außerdem sei “es von großem Vorteil, dass sei, dass die Teilnahme vor Ort durchgeführt werden kann”. Die erfahrenen Neurologen, Neuropsychologen und Krankenschwestern des Studienteams haben bereits mehr als 500 Patienten und Freiwillige untersucht und gestalten die Teilnahme möglichst zeitsparend und angenehm. Besuche können auch an verschiedenen Orten innerhalb Luxemburgs durchgeführt werden, um die Teilnahme für die Freiwilligen so weit wie möglich zu erleichtern.

Der Erfolg der Luxemburger Parkinson Studie hängt von der Teilnahme einer großen Anzahl von Patienten und Kontrollpersonen ab. Zögern Sie also nicht Teil von diesem wissenschaftlichen Projekt zu werden! Denn wie Prof. Dr. Rudi Balling sagte: “Es fühlt sich gut an, aktiv zur Forschung dazu beizutragen!”

Prof. Dr. Rudi Balling und Alexandra Schweicher beim Geschicklichkeitstest.

Für weitere Informationen und zur Terminabsprache für Kontrollpersonen können Sie uns telefonisch unter +352 26970-889 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichen.