Um die Parkinson-Forschung zu verbessern, rekrutiert das Luxembourg Institute of Health "Kontrollpersonen" (die nicht unter der Parkinson-Krankheit leiden) - vor allem Männer über 40 - um klinische Daten und Proben zu erhalten, die mit denen von Patienten verglichen werden können.

Die Studie ist auf dem Vormarsch und erfreut sich jetzt sogar der Teilnahme von Freiwilligen über die Landesgrenzen hinaus! Begegnung mit Reinhold Jost, Umweltminister des Saarlandes, 51 Jahre alt, Teilnehmer als Kontrollperson.

Wie haben Sie von der Parkinson-Studie erfahren?

Von der Studie habe ich über den Verein « Jung und Parkinson Saarland» erfahren, dessen Schirmherr ich bin und den ich nicht nur in meiner Funktion als Minister sondern auch persönlich sehr unterstütze. Ich bin vom Engagement dieses Vereins und der Energie und Hingabe seiner Mitglieder beeindruckt. Das hat mich dazu gebracht, mich auch persönlich zu engagieren.

Was bedeutet die Teilnahme an dieser Studie für Sie?

Mir ist es wichtig mich daran zu beteiligen. Es gefällt mir, Teil einer so umfangreichen Studie zu sein, die - so hoffe ich - dazu beitragen wird, die Krankheit besser zu verstehen und vielleicht Wege zu finden sie zu heilen.

Gibt es eine solche Studie auch in Deutschland?

Nicht dass ich wüsste, zumindest nicht im Saarland. Ich werde jedoch mit meiner Kollegin, der Gesundheitsministerin des Saarlandes, darüber reden wie wir dieses Projekt auf die Großregion ausweiten und die richtigen Leute in Verbindung bringen könnten, um die luxemburgische Expertise hervorzuheben  und die Krankheit gemeinsam zu bekämpfen.

Wie ist Ihr Termin verlaufen?

Ich habe mich sehr wohl  und stets in guten Händen gefühlt! Das Team ist sehr professionell und freundlich. Wir haben sogar schon den nächsten Termin ausgemacht.